Studien/Untersuchungen/Wirkung

"Hochwertiger Strom" Medical-Network Magazin

ePaper
Teilen:

Interview-Leiter-der-Sporttherapie-und-Leistungsdiagnostik-im-Ambulanz

ePaper
Teilen:

Mehr Kraft für den Beckenboden- Magazin "Naturarzt 6/2017

ePaper
Teilen:

Artikel Beckenboden aus PT-Physiozeitschrift 11/2016

ePaper
Teilen:

Uniklinik beweist: Potenzprobleme mit EMS heilbar

ePaper
Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beweist erstmals: Potenzprobleme sind durch Elektrostimulation heilbar

Teilen:

Wirkungsweise von EMS

EMS-TRAININGSPLANUNG: WIE INTENSIV SOLL MAN TRAINIEREN?
Ob und wann EMS-Training schädlich sein kann und wie soll man EMS trainieren?
Muskelaufbautraining funktioniert so, dass über die Stimulus Training/Kontraktion ein Teil der Muskelfasern zunächst überbeansprucht sind und in der Folge abgebaut werden. Als Antwort werden vom Körper mehr und besser kapillarisierte Muskelfasern aufgebaut - das nennt man positiven Trainingseffekt.
Die Muskulatur gewinnt an Leistung und verbessert die Sauerstoff-Verwetung. Nun ist es tatsächlich eim EMS-Training möglich, die Muskelkontraktion allein durch die Erhöhung der Stärke des fließenden Stromes unabhängig vom Willen nahezu unbegrenzt zu erhöhen: Die natürliche Bremse „Ich kann nicht mehr“ entfällt somit. Das birgt enstprechend Gefahren. Im stimaWELL EMS Gerät gibt es daher die Ampelfunktion. Die singanalisiert die tatsächliche Strommenge, welche aktuell durch den Körper fließt und ist daher ein wichtiger Indikator.
Durch die Überbeanspruchung der untrainierten Muskulatur kann es zu einer höheren Zellschädigung der Muskelfasern kommen,dessen Zellzerfall führt einer Erhöhung des muskelspezifischen Enzymes Creatinkinase im Blut. Ferner trat freies Myoglobin in die Blutbahn über. Creatinkinase ist ein guter Marker für eine Muskelüberlastung/Schädigung im Blut. Myoglobin kann, wenn es massenhaft eingeschwemmt wird, zu einer Verstopfung der Nierenkanälchen führen. Dies bedingt unter Umständen eine temporäre Nierenschädigung. Im Extremfall führt dies zu einer sogenannten „Crush-Niere“, einem Zustand, in dem die Niere kaum noch Filtrationsleistung besitzt. Im Übrigen kommen solche Zustände im Hochleistungssport gar nicht selten vor: Zahlreiche Fälle von Crush-Syndromen sind aus dem Bereich Kick-Boxing oder Wrestling bekannt: Der Mechanismus ist ähnlich, jedoch geht hier die Muskulatur durch das Trauma, also den „punsh“, zu Grunde.
Fazit: Die Schädigungsmöglichkeiten sind real, sie wurden auch durch mich bei komplett unfitten und extrem ehrgeizigen (jungen) Patienten gesehen. Dauerhafte oder gar komplizierende Schäden traten in keinem Fall auf.
Als Faustregel gilt: Trainiere so, dass es anstrengt, aber achte darauf, dass du in der Stimulationsphase gerade noch atmen kannst. Übertreibe es nicht (besonders am Anfang)!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© FREE-EMS, Fotos: Fotolia, HSC GmbH